Diakonisches Werk Herford

Jambo? – Wie geht’s?

„Jambo“ ist Kisuaheli und bedeutet „Wie geht es Dir!?“.

Diese Frage stellt die Drogenberatung Herford seit Beginn des Jahres 2014 in regelmäßigen, individuell vereinbarten Abständen (maximal zweimal monatlich) ihrer Klientel per SMS, sofern eine Teilnahme gewünscht wurde.

Primäre Zielsetzung ist es, mittels „Jambo?“ die Kontakthaltung zur Beratungsstelle zu intensivieren. Denn vielfach machen wir die Erfahrung, dass Menschen die den Kontakt zu uns suchten und deren Beratungsbedarf zunächst gedeckt erschien, sich zu einem späteren Zeitpunkt mit erhöhtem psycho-sozialen Druck oder in akuten Krisensituationen erneut mit uns in Verbindung setzten.

Die „Jambo?“-SMS soll dazu animieren, sich im Sinne einer Selbstreflexion wiederkehrend die Frage zu stellen: „Wie geht’s mir eigentlich?“. Gleichzeitig wollen wir das Gefühl vermitteln: „Da ist jemand, der denkt an mich und sich kümmert.“.

Mit diesem Gedanken ist es einfacher Kontakt erneut aufzunehmen, der durch die SMS-Kontakthaltung nie abbrach. So wird mit „Jambo?“ der Weg für eine frühzeitige, niedrigschwellige Kontaktaufnahme geebnet, damit in einem zweiten Schritt Interventionen platziert werden können, bevor sich Probleme manifestieren oder außer Kontrolle geraten.

Und so funktioniert „Jambo?“:

  • Die teilnehmende Person nennt uns ihre Mobilfunknummer.
  • Die DROBS Herford versendet, in vorher vereinbarten Intervallen eine SMS mit dem Inhalt:
    »Jambo? – Wie geht es Dir [Vorname des/der Teilnehmer/in]?«
    Möchtest Du einen Anruf von uns,
    sende „JA“ als Antwort.
    Ein Service des Diakonischen Werkes Herford
  • Erhalten wir keine Rückmeldung per SMS erfolgt keinerlei Kontaktaufnahme!
  • Erhält die Drogenberatung Herford ein „JA“ als Antworttext des/der Teilnehmers/in, wird ein/e Mitarbeiter/in der Drogenberatung Herford (max. dreimal) werktags binnen zwei Tagen telefonisch Kontakt unter der Mobilfunknummer aufnehmen, an die die ursprüngliche Nachricht gesendet wurde.

Das „Jambo?“-Kommunikationssystem lässt sich aufgrund seiner einfachen Einrichtung und Anwendung in vielen Feldern der Sucht- und Sozialarbeit denken. So etwa – neben der Kontakthaltung mit der Klientel einer Drogenberatungsstelle – z.B. im Anschluss an einen stationären oder ambulanten Rehabilitationsaufenthalt, aber auch in der Seniorenarbeit, in Teilbereichen der Hilfen für Menschen mit Behinderungen etc.

Sprechstunden

Mo. 14:00 – 16:00 Uhr
Di. 14:00 – 16:00 Uhr
Mi. Termine nach Vereinbarung
Do.  14:00 – 16:00 Uhr
Fr. 10:30 – 12:30 Uhr

Flyer