Diakonisches Werk Herford

Ihre Ansprechpartner

Heike Kreßin-Stöber
Verwaltungsangestellte
Gudrun Plaumann
Dipl. Gesundheitswissenschaftlerin, Suchttherapeutin
Horst Brönstrup
Dipl.-Pädagoge, Suchttherapeut
Bianca Gärtner
Dipl.Päd., Moderatorin (Schwerpunkt: Glücksspielprävention und -beratung)
Sabine Scholz-Hörstmann
Dipl.Soz.Arb., Familientherapeutin

Jambo? – Wie geht’s?

„Jambo“ ist Kisuaheli und bedeutet „Wie geht es Dir/Ihnen!?“.

Diese Frage stellt die Beratungsstelle für Glücksspielabhängige und Angehörige seit Beginn des Jahres 2015 in regelmäßigen, individuell vereinbarten Abständen (maximal zweimal monatlich) ihrer Klientel per SMS, sofern eine Teilnahme gewünscht wurde.
Primäre Zielsetzung ist es, mittels „Jambo?“ die Kontakthaltung zur Beratungsstelle zu intensivieren. Denn vielfach machen wir die Erfahrung, dass Menschen die den Kontakt zu uns suchten und deren Beratungsbedarf zunächst gedeckt erschien, sich zu einem späteren Zeitpunkt mit erhöhtem psychosozialen Druck oder in akuten Krisensituationen erneut mit uns in Verbindung setzte.
Die „Jambo?“-SMS soll dazu animieren, sich im Sinne einer Selbstreflexion wiederkehrend die Frage zu stellen „Wie geht’s mir eigentlich?“. Gleichzeitig soll das Gefühl vermittelt werden: „Da ist jemand, der an mich denkt und sich für mich interessiert.“
Mit diesem Gedanken ist es einfacher Kontakt erneut aufzunehmen, der durch die SMS-Kontakthaltung nie abbrach. So wird mit „Jambo?“ der Weg für eine frühzeitige, niedrigschwellige Kontaktaufnahme geebnet, damit in einem zweiten Schritt Interventionen platziert werden können, bevor sich Probleme manifestieren oder außer Kontrolle geraten.

Und so funktioniert „Jambo?“:

  • Die teilnehmende Person nennt uns ihre Mobilfunknummer.
  • Die Beratungsstelle für Glücksspielabhängige und Angehörige versendet, in vorher vereinbarten Intervallen eine SMS mit dem Inhalt:
    »Jambo? – Wie geht es Ihnen, Frau/Herr [Name des/der Teilnehmer/in]?Möchten Sie einen Anruf von uns, senden Sie bitte „JA“ als Antwort. Ein Projekt des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Herforde.V.
  • Erhalten wir keine Rückmeldung per SMS erfolgt keinerlei Kontaktaufnahme!
  • Erhält die Beratungsstelle ein „JA“ als Antworttext des oder der Teilnehmenden, wird der zuständige Berater oder die Beraterin (max. dreimal) werktags binnen 36 Stunden telefonisch Kontakt unter der Mobilfunknummer aufnehmen, an die die ursprüngliche Nachricht gesendet wurde.

Nachdem die Drogenberatung des Diakonischen Werkes dieses innovative, elektronische Kommunikationsmodell Anfang 2014 startete und es sich erfolgversprechend entwickelte, wendet es die Beratungsstelle für Glücksspielabhängige nun auch an und hofft damit ihre Klientel zu erreichen, die eine hohe Affinität zu Smartphones und Handys hat. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen erscheint die Kontaktaufnahme über das Medium Handy sehr erfolgversprechend, da es das erste Kommunikationsmittel dieser Zielgruppe ist – laut der JIM-Studie 2013 besitzen 98 % der Jugendlichen Mobiltelefone.

Kontakt und Anfahrt

Auf der Freiheit 25
32052 Herford

Tel: 05221/5998-36
Fax: 05221/5998-75

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Diakonisches Werk im Kirchenkreis Herford e.V.
52.117404, 8.664927

Offene Sprechstunden

Mo: 14.00 - 18.00 Uhr
Nur nach vorheriger telefonischer Absprache unter
05221/5998-36

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