Diakonisches Werk Herford

Das therapeutische Team

Ralf Breder
Dipl.Psychologe, Koordination der Beratungsstelle und der Rehabilitation für Menschen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit
Angela Budde
Dipl.Soz.Päd, Suchttherapeutin
Klaus Czok
Dipl.Soz.Arb., Suchttherapeut
Bernhard Weil
Dipl.Sozialwirt, Suchttherapeut
Bärbel Witte
Dipl.Soz.Päd, Suchttherapeutin
Eva Liesche
Psychotherapeutin, Supervisorin (EAP), Suchttherapeutin (VDR)
Uwe Schnier
Dipl.Soz.Arb., Suchttherapeut (VDR)
    Matthias Reiser-Wolke
    Psychologischer Psychotherapeut

      Ambulante Therapie + Nachsorge (Alkohol, Drogen, Medikamente)

      Die ambulante Rehabilitation ist eine eigenständige wohnortnahe Form der therapeutischen Heilbehandlung. Sie richtet sich an suchtmittelabhängige Menschen, die in ihrem sozialen Umfeld bleiben und gleichzeitig an einer intensiven Behandlung teilnehmen möchten.

      Für wen ist eine ambulante Rehabilitation die geeignete Therapieform?

      Sie fühlen sich nicht in der Lage, sich gegenüber Ihrem Substanzkonsum distanzieren oder enthalten zu können, und Sie sind unfähig, dieses Verhalten jederzeit zu bremsen oder zu stoppen? Sie möchten dies ändern und dabei professionelle Unterstützung erfahren? Sie verfügen über ein soziales Umfeld, dass in Bezug auf Ihre Abstinenzbestrebungen förderlich ist? Zugleich haben Sie eine geregelte Tagesstruktur? Dann könnte diese Maßnahme das passende Angebot für Sie sein.Damit Sie von dieser Maßnahme profitieren, müssen Sie von Alkohol und illegalen Drogen sowie gegebenenfalls Medikamenten abstinent leben. Abstinenz ist somit die Voraussetzung für die ambulante Rehabilitation. Sie kann beispielsweise mit Hilfe einer (qualifizierten) Entzugsbehandlung erreicht werden. Im Weiteren geht es immer auch darum, die Abstinenz aufrechtzuerhalten.

      Ziele

      • die Bewältigung der Abhängigkeitserkrankung,
      • die Entwicklung eines aktiven und selbstbestimmten Lebens in Familie, Beruf und Gesellschaft,
      • die Sicherung der beruflichen Leistungsfähigkeit,
      • die Bearbeitung von körperlichen und seelischen Störungen,
      • die Steigerung der Lebensqualität durch Aktivierung und Ausschöpfung von persönlichen Ressourcen.

      Umfang

      • wöchentlicher Gruppentherapie,
      • regelmäßiger Einzeltherapie,
      • Angehörigen-, Paar- und Familiengesprächen,
      • Indikationsgruppen.

      Voraussetzungen

      • Motivation und Fähigkeit suchtmittelfrei zu leben,
      • Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und regelmäßiger Teilnahme.

      Ambulante Weiterbehandlung nach stationärer Therapie

      Für Personen, die eine stationäre Rehabilitation regulär beendet haben, besteht die Möglichkeit einer ambulanten Weiterbehandlung bzw. Nachsorge. Diese dient der Bearbeitung persönlicher und suchtbezogener Probleme und der Rückfallvorbeugung.

      Wer zahlt?

      Die ambulante medizinische Rehabilitation wird nach Prüfung der Zuständigkeit und Indikation von den Rentenversicherungsträgern finanziert. Nachrangig kommen andere Kostenträger, wie die Krankenkasse bzw. der Sozialhilfeträger, in Frage. Vereinbarungen über Selbstzahlungen sind möglich.

      Wer beantragt?

      Wenn Sie sich für unser Angebot interessieren, können Sie telefonisch oder persönlich Kontakt zu uns aufnehmen und ein Vorgespräch vereinbaren.
      Die Antragstellung für die ambulante medizinische Rehabilitation erfolgt über die Fachstelle Sucht und für die ambulante Nachsorge nach stationärer Therapie über die vorbehandelnde Fachklinik.

      Kontakt und Anfahrt

      Auf der Freiheit 25
      32052 Herford

      Tel: 05221/5998-49
      Fax: 05221/5998-75

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      Diakonisches Werk im Kirchenkreis Herford e.V.
      52.117404, 8.664927

      Flyer